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Internationales

IM FOKUS vom 24.09.2014

Hochqualifizierte: Deutsch­land bei 30- bis 34-Jährigen unter EU-Durch­schnitt

Im Rahmen der Europa 2020-Strategie strebt die Europäische Union an, den Anteil der EU-Bevölkerung zwischen 30 und 34 Jahren mit einem tertiären Bildungs­abschluss insgesamt auf 40 % zu erhöhen. 2013 lag der Anteil der Hoch­qualifizierten in dieser Alters­gruppe EU-weit bei 37 %. Gegen­über 2008 ent­sprach dies einem Plus von sechs Prozent­punkten.

Die Ziel­marke von 40 % hatten 2013 bereits 16 EU-Staaten erreicht: Spitzen­reiter war Irland mit einem Anteil von 53 %, Schluss­licht Italien mit einem Anteil von 22 %. In Deutsch­land ver­fügten 2013 rund 33 % der Bevölkerung zwischen 30 und 34 Jahren über einen Bildungs­abschluss im Tertiär­bereich. Damit lag Deutsch­land unter dem EU-Durch­schnitt.

Nach der weiter gefassten Definition der Bundes­regierung gelten in Deutsch­land aber auch Personen mit einem so­genannten post­sekundaren nicht-tertiären Abschluss als hoch­qualifiziert. Dazu zählen beispiels­weise Personen, die nach dem Abitur eine Lehre gemacht haben und umgekehrt. Werden diese Personen berücksichtigt, erreichte Deutsch­land 2013 einen Wert von 44,5 % und lag damit über der nationalen Ziel­marke von 42 %.

Bei den sogenannten MINT-Studiengängen war Deutschland 2012 im EU-Vergleich Spitzenreiter.

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2018

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