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Internationales

IM FOKUS vom 22.12.2014

Litauen wird neues Mitglied der Euro­zone

Litauen führt als 19. EU-Staat zum 1. Januar 2015 den Euro ein. Das baltische Land hat dafür alle vom Europäischen Rat geforderten Haushalts­vorgaben erfüllt: Das Defizit des Staates lag 2013 mit 2,6 % des BIP unter der festgelegten Grenze von 3 %. Der öffentliche Schuldenstand erreichte 39 % des BIP und damit deutlich weniger als den erlaubten Höchstwert von 60 %. Auch die Preis­entwicklung war mit +1,2 % stabil.

In Deutschland beliefen sich die Schulden 2013 auf 77 % des BIP. Noch deutlicher über der 60 %-Grenze lagen Spanien und Frankreich (je 92 % des BIP) und Italien (128 % des BIP). Beim Defizit­kriterium konnte Deutschland einen Erfolg verbuchen: 2013 wurde ein leichter Haushalts­überschuss in Höhe von 0,1 % des BIP erzielt. Italien blieb mit einem Defizit von 2,8 % des BIP ebenfalls unter der 3 %-Defizitgrenze. Deutlich mehr Schulden als vereinbart machten Frankreich (4,1 % des BIP) und Spanien (6,8 % des BIP). Die Inflationsrate in der Eurozone fiel 2013 mit durchschnittlich 1,3 % gering aus.

Detaillierte Daten zum Staatsdefizit bzw. -überschuss, dem Schuldenstand und zur Inflationsrate in den Ländern der Eurozone finden Sie in der Eurostat Datenbank.

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