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IM FOKUS vom 12.03.2015

Ost und West wählen noch immer unter­schiedlich

Vor 25 Jahren – am 18. März 1990 – fand in der DDR die erste freie und zugleich letzte Volks­kammer­wahl statt. Seit der Wieder­vereinigung am 3. Oktober 1990 gilt für alle Deutschen das gleiche im Grund­gesetz verankerte Recht auf freie Wahlen. Trotzdem zeigen sich auch heute noch Unter­schiede im Wahl­verhalten von Ost und West.

Bei der letzten Bundes­tags­wahl 2013 lag die Wahl­beteiligung im früheren Bundes­gebiet und West-Berlin mit 72,4 % höher als in den neuen Ländern und Ost-Berlin (67,6 %). Auch im Rahmen der Bundes­tags­wahl 1990 gaben im Westen mehr Personen ihre Stimme ab (78,6 %) als im Osten (74,5 %).

Ost- und west­deutsche Wähler­innen und Wähler verteilen ihre Zweit­stimmen aber auch unter­schiedlich: So fand DIE LINKE bei der Bundes­tags­wahl 2013 im Osten deutlich mehr Unterstützung (22,7 %) als im Westen (5,6 %). Bereits 1990 hatte die Partei unter ihrem früheren Namen PDS im Osten klar besser abge­schnitten (11,1 %) als im Westen (0,3 %). Dafür erreichte die SPD sowohl 1990 als auch 2013 deutlich mehr Wählerinnen und Wähler im früheren Bundes­gebiet (1990: 35,7 %; 2013: 27,4 %) als in den neuen Ländern (1990: 24,3 %; 2013: 17,9 %).

Zusatzinformationen

Auf einen Blick

Bevölkerung31.03.201882,8 Mill.
Erwerbstätige3. Quartal 201845,0 Mill.
Wirtschafts­wachstum (BIP)3. Quartal 2018-0,2 %
Inflations­rate Verbraucher­preise (VPI)September 20182,3 %
Anteil am Brutto­inlands­produkt
Staatlicher Finanzierungs­saldo20171,0 %
Öffentlicher Schulden­stand201764,1 %

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2018

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