Normalansicht

Navigation und Service

Logo Destatis - Statistisches Bundesamt, Link zur Startseite

Umwelt

IM FOKUS vom 06.06.2018

Stickoxid­emissionen im Straßen­verkehr trotz Rück­gang noch zu hoch

Die EU-Kommission verklagt Deutsch­land und fünf weitere Länder vor dem Europä­ischen Gerichts­hof (EuGH) wegen zu hoher Schad­stoff­belastung in vielen Städten und Regionen. Deutsch­land fällt hier vor allem durch zu hohe Stickoxid­werte auf: Auch wenn die Belastung durch den Straßen­verkehr von 2005 bis 2016 nach vorläufigen Berech­nungen um 42,4 % zurück­gegangen ist, werden die EU-Grenz­werte nach wie vor über­schritten.

Wenn man sich die Stickoxid-Emis­sionen der Fahr­zeuge der privaten Haus­halte gesondert anschaut, so gingen diese etwas weniger zurück als die Gesamt­entwicklung, nämlich um 40 %. Anders sieht es bei den Feinstaub­werten aus: Die Fahr­zeuge der privaten Haushalte haben ihren Ausstoß hier um 42,7 % reduziert, im gesamten Straßen­verkehr sind es dagegen nur – 37,2 %. Außer­dem haben die privaten Haus­halte eine bessere CO2-Bilanz mit einer Reduktion um 7,4 %, während insgesamt die CO2-Werte sogar um 3 % anstiegen (ohne Bio­kraftstoffe).

Vor dem Hintergrund des Diesel­skandals lohnt ein Blick auf den Schadstoff­ausstoß der privaten Diesel­fahrzeuge: Sie waren 2016 für 39,8 % der CO2-Emissionen der privaten Haus­halte im Straßen­verkehr verant­wortlich, außerdem für 77 % der Stickoxid-Emis­sionen und für 18,7 % des Feinstaub­ausstoßes. Detaillierte Ergeb­nisse zum Schadstoff­ausstoß im Straßen­verkehr werden im vierten Quartal dieses Jahres veröffentlicht.

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2018

Impressum – Datenschutz – Kontakt – Barrierefrei

Hinweis zur Verwendung von Cookies

Um unsere Website für Sie optimal gestalten zu können, verwenden wir Cookies. Bitte bestätigen Sie, dass Sie die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen haben.

OK