Lebenserwartung steigt seit 1960 weltweit um durchschnittlich 20 Jahre
Die Lebenserwartung ist laut WHO in den letzten 50 Jahren weltweit um durchschnittlich 20 Lebensjahre gestiegen. Daten der Weltbank zeigen, dass zwischen 1960 und 2014 der Anstieg der Lebenserwartung in den bevölkerungsreichsten Ländern China (+ 32 Jahre) und Indien (+ 27 Jahre) besonders hoch war. In der Russischen Föderation fiel er dagegen weltweit mit am niedrigsten aus (+ 4 Jahre). Die Lebenserwartung in Deutschland stieg in dieser Periode um 12 Jahre.
Deutschland gehörte 2014 zu den Ländern mit der höchsten durchschnittlichen Lebenserwartung (80,8 Jahre). Weltweit am ältesten wurden die Menschen in Japan mit 83,5 Jahren. Insgesamt lag die Lebenserwartung in rund 30 Staaten bei über 80 Jahren.
In mehr als 20 Staaten betrug die Lebenserwartung allerdings immer noch weniger als 60 Jahre. Diese Staaten lagen alle auf dem afrikanischen Kontinent, darunter auch Südafrika mit einer Lebenserwartung von 57,2 Jahren. Die niedrigste Lebenserwartung hatten Menschen in Swasiland mit 48,9 Jahren. Neben anderen Gründen ist in vielen afrikanischen Staaten die Zahl der HIV-Infizierten noch immer besonders hoch.




















