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Internationales

OECD-Rentenbericht 2017: steigende Rentenbezugsdauer, zunehmende Erwerbstätigkeit im Alter

Weltweit steigt die durchschnittliche Lebenserwartung. Dies stellt die Finanzierung der Rente in vielen Ländern vor neue Herausforderungen.

Der OECD-Bericht Pensions at a glance 2017 beleuchtet die unter­schiedlichen Renten­systeme in den OECD- und G20-Staaten. Demnach ist die Renten­bezugs­dauer im OECD-Durchschnitt seit 1970 um rund sieben Jahre gestiegen: Im Jahr 2016 betrug die Bezugsdauer bei Frauen im Schnitt 22, bei Männern 18 Jahre.

Neben der gestiegenen Renten­bezugs­dauer, zeigt der Bericht, dass immer mehr Menschen nach Erreichen der Regel­alters­grenze arbeiten. So ist die Erwerbs­tätigen­quote von Personen ab 65 Jahre für alle OECD-Staaten im Schnitt von 11,3 % (2006) auf 14,1 % (2016) gestiegen. In Deutschland stieg sie in dieser Zeit um etwa drei Prozent­punkte auf 6,6 %. Spitzen­reiter unter den OECD-Staaten ist Island: 2016 waren hier 40,4 % der Alters­gruppe 65 plus erwerbstätig.

Informationen zur Erwerbs­tätigkeit älterer Menschen in Deutschland und Europa finden Sie auch auf unseren Themenseiten.

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2018

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