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Internationales

Globale Migration: Neue Veröffentlichung der Weltbank

Nach Schätzungen des Flüchtlings­hilfswerks der Vereinten Nationen United Nations High Commissioner for Refugees (UNHCR) waren im Jahr 2015 weltweit über 65 Millionen Menschen auf der Flucht – dies entsprach fast 1 % der Weltbevölkerung. Den größten Anteil machten Binnen­vertriebene mit 62 % beziehungsweise rund 41 Millionen Menschen aus. Als Flüchtlinge überquerten 25 % beziehungs­weise etwa 16 Millionen die Landesgrenze, Asylsuchende waren 5 % beziehungs­weise rund 3 Millionen. Hinzu kamen 8 % bzw. rund 5 Millionen palästinensische Flüchtlinge unter Mandat des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA).

Die meisten Flüchtlinge unter UNHCR-Mandat (86 %) fanden in den benachbarten Ländern Zuflucht: Im Jahr 2015 zählten die Türkei (2,5 Millionen Schutzsuchende), Pakistan (1,6 Millionen), Libanon (1,1 Millionen), Iran (979 400), Äthiopien (736 100) und Jordanien (664 100) zu den Haupt­aufnahme­ländern. Mehr als die Hälfte aller Flüchtlinge (54 %) kam allein aus drei Ländern: Syrien (4,9 Millionen), Afghanistan (2,7 Millionen) und Somalia (1,1 Millionen). Diese und weitere Informationen zur globalen Migration sind im neuen Weltbank-Bericht Forcibly Displaced enthalten.

Weitere Informationen auf nationaler Ebene finden sie auf unserer Sonderseite zum Thema Schutzsuchende.

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2017

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