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Internationales

Bedarf an professioneller Langzeitpflege steigt

Die Alterung der Bevölkerung, aber auch kleiner werdende Familien, stärkere geografische Mobilität und höhere Arbeitsbeteiligung von Frauen haben dazu geführt, dass der Bedarf an professioneller Langzeitpflege steigt. Dies ist ein Ergebnis des aktuellen OECD-Berichts Gesundheit auf einen Blick 2017.

Eine Analyse von 18 OECD-Staaten ergab, dass 2015 durchschnittlich sechs Beschäftigte im Pflegesektor auf 100 Personen im Alter ab 65 Jahre kamen. Im OECD-Vergleich personell besonders gut ausgestattet waren die Pflegesysteme in Norwegen mit 13, Schweden mit 12 und den Vereinigten Staaten mit 11 Beschäftigten je 100 Personen im Alter ab 65 Jahre. Mit einem Betreuungsschlüssel von fünf Beschäftigten je 100 Personen im Alter 65 plus lag Deutschland leicht unter dem OECD-Mittel. Angesichts der zunehmenden Alterung der Gesellschaft ist mit einer weiter wachsenden Nachfrage an Pflegekräften zu rechnen.

Mehr Informationen und weitere Indikatoren zum Gesundheitsstatus der Bevölkerung, zu Gesundheitsausgaben sowie zur Qualität der Pflege finden Sie im OECD-Bericht, weitere Daten zu Deutschland im Bereich Gesundheit.

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2018

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