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Bauen

Bauen

Baugenehmigungen

Genehmigte Wohnungen von Januar bis Juli 2017: – 6,6 % gegenüber Vorjahreszeitraum

Von Januar bis Juli 2017 wurden in Deutschland 6,6 % oder rund 14 200 weniger Bau­genehmigungen von Wohnungen erteilt als in den ersten sieben Monaten 2016. Von Januar bis Juli 2017 wurde der Bau von insgesamt 199 400 Wohnungen genehmigt. Im Dreimonats­vergleich nahm die Zahl der genehmigten Wohnungen von Mai bis Juli 2017 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahres­zeitraum um 3,8 % ab. 

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Fertigstellungen

60,3 % der im Jahr 2016 fertig gestellten Wohngebäude ganz oder teilweise mit erneuerbaren Energien beheizt

In 60,3 % der im Jahr 2016 fertig gestellten knapp 110 000 Wohngebäude wurden Heizanlagen installiert, die erneuerbare Energien verwenden. Primär mit erneuerbaren Energien wurden 37,6 % der fertig gestellten Wohngebäude beheizt. Die erneuerbaren Energien lagen somit auf Platz 2 der primären Energiequellen hinter Gas, das in 52,9 % der Neubauten für die Heizung eingesetzt wurde. Die übrigen Energiequellen (unter anderem Fernwärme, Öl und Strom) erreichten zusammen 9,5 %. 

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Wohnungen

Wohnungsbestand Ende 2016: 41,7 Millionen Wohnungen

Ende 2016 gab es in Deutschland rund 41,7 Millionen Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden. Der Bestand betrug ohne Wohnungen in Wohnheimen, die erst seit 2011 miterfasst werden, rund 41,2 Millionen Wohnungen. Damit erhöhte sich der Wohnungsbestand im Vergleich zum Jahr 2000 um 7,5 % beziehungsweise 2,9 Millionen Wohnungen. Die Anzahl der Wohnungen je 1 000 Einwohner lag Ende 2016 bei 502 Wohnungen und damit um 35 Wohnungen je 1 000 Einwohner höher als 16 Jahre zuvor (2000: 467 Wohnungen). 

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Der größte Teil der Wohnungen in Deutschland besteht aus 4 Räumen

Die Struktur des Wohnungs­bestandes weist im Jahr 2016 - nach den endgültigen Ergebnissen der Gebäude- und Wohnungs­zählung 2011 - folgende Verteilung auf: Der größte Teil der Wohnungen in Deutschland (25 %) besteht aus 4 Räumen. Der Anteil der Wohnungen mit 3 Räumen liegt bei knapp 22 %, der mit 5 Räumen bei 17 %.

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Baugewerbe

Umsatz im Ausbaugewerbe im 2. Quartal 2017: + 1,2 % zum Vorjahresquartal

Im zweiten Quartal 2017 stiegen die Umsätze im Ausbaugewerbe um 1,2 % gegenüber dem zweiten Quartal 2016. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren im zweiten Quartal 2017 zugleich 2,0 % mehr Beschäftige tätig als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

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Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Juni 2017: + 3,9 % saison­bereinigt zum Vormonat

Der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war im Juni 2017 um 3,9 % höher als im Mai 2017. Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich sank das Volumen der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigten Auftragseingänge von April bis Juni 2017 gegenüber Januar 2017 bis März 2017 um 2,6 %.

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Umsatz im Bauhauptgewerbe im Juni 2017: + 3,4 % zum Vorjahresmonat

Im Juni 2017 waren die Umsätze im Bauhauptgewerbe um 3,4 % höher als im Juni 2016. Nach vorläufigen Ergebnissen waren zugleich im Juni 2017 im Bauhauptgewerbe 2,8 % mehr Beschäftige tätig als im Vorjahresmonat. 

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Anpassungen beim Produktionsindex für das Bauhauptgewerbe

Der Produktionsindex für das Bauhauptgewerbe misst die kurzfristige Entwicklung der wirtschaftlichen Leistung des Bauhauptgewerbes in Deutschland.

Durch zwei einmalige Anpassungen der Erhebungsmethoden beim Produktionsindex für das Bauhauptgewerbe kommt es zu Veränderungen der Ergebnisse.

IM FOKUS vom 08.05.2017

Niedrige Zinsen - mehr Bau­genehmi­gungen

Seit dem Jahr 2008 steigt die Zahl der Baugenehmi­gungen für Wohnungen stetig an. Im Jahr 2016 wurde mit 375 400 genehmigten Wohnungen der höchste Stand seit 1999 erreicht (437 000 Wohnungen). Im Vergleich zu Vorjahr entsprach dies einem Plus von 19,8 %.

Ein Grund für diese positive Entwicklung dürften die extrem niedrigen Zinsen sein, die das Bauen finanziell besonders attraktiv machen. Außerdem gelten in Zeiten knapper Spar­zinsen Immobilien als interessante Anlageobjekte. Dies gilt insbesondere für die Städte, in denen das Wohnungs­angebot immer knapper wird.

Die steigende Zahl an Bau­genehmi­gungen hat wiederum Aus­wirkungen auf die Bau­wirtschaft: In der Bau­wirtschaft konnte der Umsatz des Bau­haupt­gewerbes 2016 (für Betriebe von Unter­nehmen mit 20 und mehr tätigen Personen) gegen­über 2015 gesteigert werden, und zwar um 7,5 % auf 70,9 Milliarden Euro.

Tabellen


Ausgewählte Publikationen

Bautätigkeit

Titelbild: Bauen, Fachserien

Bautätigkeit - Fachserie 5 Reihe 1 - 2016

Die Bautätigkeitsstatistiken erstrecken sich auf genehmigungs- oder zustimmungsbedürftige sowie kenntnisgabe- oder anzeigepflichtige oder einem Genehmigungsfreistellungsverfahren unterliegende Baumaßnahmen. Weiterhin wird mit der vorliegenden Publikation die 1993 erstmals erfolgte Darstellung gesamtdeutscher Ergebnisse zur Bautätigkeit fortgeführt.

Ältere Ausgaben zu dieser Veröffentlichung finden Sie im Bereich Publikationen

Baugewerbe

Titelbild: Produzierendes Gewerbe, Baugewerbe, Fachserien

Tätige Personen und Umsatz der Betriebe im Baugewerbe - Fachserie 4 Reihe 5.1 - 2016

Betriebe, Beschäftigte, Gesamt- und baugewerblicher Umsatz nach Wirtschaftszweigen, Beschäftigte nach Stellung im Betrieb, Betriebe und Beschäftigte nach ausgewählten Wirtschaftszweigen und Beschäftigungsgrößenklassen; Ausbaugewerbe.

Ältere Ausgaben zu dieser Veröffentlichung finden Sie im Bereich Publikationen

Wohnungen

Titelbild: Bauen, Fachserien

Bestand an Wohnungen - Fachserie 5 Reihe 3 - 2016

In der vorliegenden Publikation wird das gesamtdeutsche Ergebnisse zum Wohnungsbestand für die Erhebungsmerkmale Anzahl der Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden, deren Struktur, Anzahl der Wohnräume und die Wohnfläche, sowie erstmals auch ab 1994 gesamtdeutsche Ergebnisse zum Bestand an Wohngebäuden für die Erhebungsmerkmale Anzahl der Wohngebäude, deren Struktur, darin befindliche Wohnungen und die Wohnfläche veröffentlicht.

Ältere Ausgaben zu dieser Veröffentlichung finden Sie im Bereich Publikationen


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