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Energie

Erzeugung

Wärme

Wärmeversorgung 2016: Abgegebene Wärmemenge um 3,2 % gestiegen

Dieses Foto zeigt Versorgungsrohre (© panthermedia.net / Detlev Dilk)

Im Jahr 2016 stellten die Netzbetreiber rund 162 Terawattstunden (TWh) Wärme zur Verfügung. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 3,2 % mehr als im Vorjahr. Der Anstieg ging im Wesentlichen auf den höheren Wärmebedarf der privaten Haushalte zurück.

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Strom

Stromerzeugung 2016: Industriebetriebe produzieren 54 Terawattstunden Strom

Im Jahr 2016 haben die Betriebe des Bergbaus und des Verarbeitenden Gewerbes 54 Terawattstunden (TWh) Strom erzeugt. Dies entspricht einem Anteil von 11,2 % an der von der amtlichen Statistik erfassten Bruttostromerzeugung in Deutschland, inklusive der öffentlichen Kraftwerke. Damit war der Anteil des Industriestroms an der gemeldeten Bruttostromerzeugung um 0,8 Prozentpunkte höher als 2015. Seit 2006 (8,6 %) stieg dieser Anteil um 2,6 Prozentpunkte. Die Industriekraftwerke dienen in erster Linie der Eigenversorgung, jedoch wird vielfach Elektrizität an andere Betriebe oder an das öffentliche Netz abgegeben.

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Brutto­strom­erzeugung 2017: 33 % stammten aus erneuerbaren Energien

In Deutschland wurden 2017 rund 654 Milliarden Kilo­watt­stunden Strom erzeugt. 33 % des Stroms wurde aus regenerativen Energien gewonnen. Ökostrom vor allem durch Windkraft (16,1 %), Biomasse (7,0 %) und Photovoltaik (6,1 %) erzeugt.

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Gas

1 450 Gigawattstunden Strom aus Klärgas im Jahr 2016 erzeugt

Im Jahr 2016 wurden in Deutschland 1 450 Gigawattstunden Strom aus Klärgas in Kläranlagen erzeugt. Gegenüber 2015 war das ein Plus von 3,9 %. Das Klärgas hatte im Jahr 2016 einen Anteil von rund 1 % an der gesamten Strombereitstellung aus erneuerbaren Energien. Mit dieser Strommenge könnte bei einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Stromverbrauch von rund 1 900 Kilowattstunden eine Großstadt wie Frankfurt am Main ein Jahr lang mit Strom versorgt werden. In den Kläranlagen wurden 92 % des erzeugten Stroms selbst verbraucht und 8 % in das Netz der allgemeinen Versorgung eingespeist.  

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Bruttostromerzeugung 2016 nach Ländern und Energieträgern

Die Grafik verdeutlicht, wie unterschiedlich die Bruttostrom­erzeugung in den einzelnen Bundes­ländern erfolgt:

So wurde beispielsweise in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen im Jahr 2016 über die Hälfte des gesamten Brutto­stroms aus erneuerbaren Energien erzeugt. In Brandenburg, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und dem Saarland war Kohle der wichtigste Energieträger für die Bruttostrom­erzeugung. Kernenergie zur Stromer­zeugung kommt dagegen nur noch in Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein zum Einsatz.
Grundlage für die Grafik sind die amtlich erhobenen Daten.

Tabellen


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