Auftragsbestand ergänzt bestehende Konjunkturindikatoren
Bislang standen als wichtigste Konjunkturindikatoren im Verarbeitenden Gewerbe der Auftragseingangs-, der Produktions- und der Umsatzindex zur Verfügung. Diese Indikatoren werden nun um ein neues Merkmal erweitert: Mit dem Auftragsbestand als Indikator der noch nicht erledigten Aufträge kann das Ausmaß der konjunkturellen Dynamik künftig besser eingeschätzt werden.
Während der Wirtschaftskrise 2008/2009 hat sich gezeigt, dass Aufträge zwar erteilt (Auftragseingangsindex), im Nachhinein aber in großem Umfang storniert wurden. Allerdings fehlten zu dieser Entwicklung verlässliche Daten. Durch die Erweiterung der bestehenden Konjunkturindikatoren um den Auftragsbestand wird nun ein vollständiges und in sich konsistenteres Indikatorenset zur zeitnahen Beurteilung der konjunkturellen Lage bereitgestellt.
Die Publikation "Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe – Veränderungsraten und Reichweiten" bietet erste Zahlen zur Entwicklung der Auftragsbestände und ihrer Reichweite.










