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Industrie, Verarbeitendes Gewerbe

Kurz erläutert

Aktuell

Auftragseingangsindex

Auftragseingang im Verar­beitenden Gewerbe im Juni 2015: + 2,0 % saison­bereinigt zum Vor­monat

Der preisbereinigte Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben im Juni 2015 saison- und arbeitstäglich bereinigt 2,0 % höher als im Vormonat. Für Mai 2015 ergab sich nach Korrektur ein Rückgang von 0,3 % (ursprünglich – 0,2 %) gegenüber April 2015. Die Aufträge aus dem Inland fielen im Juni 2015 um 2,0 % zum Vormonat, die Auslandsaufträge stiegen hingegen um 4,8 %.

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Produktionsindex

Produktion im Juni 2015: – 1,4 % saison­bereinigt zum Vor­monat

Die Produktion im Produzierenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben im Juni 2015 preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt 1,4 % niedriger als im Vormonat. Für Mai 2015 ergab sich nach Korrektur ein Zuwachs von 0,2 % (ursprünglich + 0,0 %) gegenüber April 2015.

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Umsatzindex

Umsatz im Verar­beitenden Gewerbe im Juni 2015: – 2,1 % saison­bereinigt zum Vor­monat

Der preisbereinigte Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe lag nach vorläufigen Angaben im Juni 2015 saison- und arbeitstäglich bereinigt um 2,1 % niedriger als im Mai 2015. Für Mai 2015 blieb auf Basis der berichtigten Daten der Zuwachs gegenüber April 2015 bei 0,8 %.

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Beschäftigte

Beschäftigte im Verar­beitenden Gewerbe im Juni 2015: + 1,0 % zum Vorjahres­monat

Dieses Foto zeigt eine Frau in einem Labor (© RGtimeline - Fotolia.com)

In Deutschland waren Ende Juni 2015 in den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäf­tigten 5,3 Millionen Personen tätig. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren das rund 52 000 Beschäftigte und somit 1,0 % mehr als im Juni 2014.

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Investitionen

Industrie investierte 56,5 Milliarden Euro in Sachanlagen 2013

Im Jahre 2013 haben die deutschen Industrie­unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten 56,5 Milliarden Euro in Sachanlagen investiert. Das waren rund 0,5 Milliarden Euro (– 0,8 %) weniger als im Jahr 2012.

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Auftragsbestand ergänzt bestehende Konjunkturindikatoren

Bislang standen als wichtigste Konjunktur­indikatoren im Verarbeitenden Gewerbe der Auftrags­eingangs-, der Produktions- und der Umsatz­index zur Verfügung. Diese Indikatoren werden nun um ein neues Merkmal erweitert: Mit dem Auftrags­bestand als Indikator der noch nicht erledigten Aufträge kann das Ausmaß der konjunkturellen Dynamik künftig besser einge­schätzt werden.

Während der Wirtschafts­krise 2008/2009 hat sich gezeigt, dass Aufträge zwar erteilt (Auftrags­eingangs­index), im Nach­hinein aber in großem Umfang storniert wurden. Allerdings fehlten zu dieser Entwicklung verlässliche Daten. Durch die Erweiterung der bestehenden Konjunktur­indikatoren um den Auftrags­bestand wird nun ein voll­ständiges und in sich konsistenteres Indikatoren­set zur zeit­nahen Beurteilung der konjunkturellen Lage bereit­gestellt.

Die Publikation "Auftrags­bestand im Verarbeitenden Gewerbe – Veränderungs­raten und Reich­weiten" bietet erste Zahlen zur Entwicklung der Auftrags­bestände und ihrer Reich­weite.

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