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Land- & Forstwirtschaft, Fischerei

Grünland 2016: Erntemengen um fast 9 % höher als 2015

Die geschätzten Ernte­mengen von Dauer­grünland zusammen (Weiden und Wiesen) haben sich im Vergleich zum Jahr 2015 um + 8,9 % verändert: Im Jahr 2016 wurden 30,8 Millionen Tonnen Trocken­masse geschätzt, im Jahr 2015 waren es 28,3 Millionen Tonnen. Die Verteilung der Ernte­mengen von Weiden und Wiesen hat sich von 2015 zu 2016 nur leicht verändert: Im Jahr 2015 betrug das Verhältnis 62 % (Weiden) zu 38 % (Wiesen). Im Jahr 2016 machen Weiden 58 % aus und Wiesen 42 %. Im Jahr 2016 schätzten die Ernte­bericht­erstatterinnen und Ernte­bericht­erstatter für Weiden 17,8 Millionen Tonnen Trocken­masse und für Wiesen 12,9 Millionen Tonnen.

Die Schätzungen der Grünland­ernte liefern im Zeit­ablauf zuverlässige Aussagen über gute und schlechte Ernte­jahre und lassen Rück­schlüsse über die Intensität der Grün­land­nutzung zu. Je intensiver die Nutzung, das heißt je höher die Zahl der Schnitte bei Wiesen und je höher die Düngung beziehungs­weise der Tier­besatz auf dem Grünland, desto höher fallen auch die Erträge aus. Aufgrund weitreichender methodischer Änderungen der Ernteerfassung sind nur die Jahre 2010 bis 2016 ohne Ein­schränkungen miteinander vergleichbar.

Gründe für die jährlichen Veränderungen der geschätzten Ernte­menge sind zunächst die sich ändernden Witterungs­bedingungen. Weiter kann eine sich verändernde Nutzung als Biomasse für die Energie­erzeugung eine Ursache dafür sein. Außerdem können Schätz­fehler in der Intensität der Grünland­bewirtschaftung für die Veränderungen verantwortlich sein.

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2017

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