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Land- & Forstwirtschaft, Fischerei

Grünland 2017: Erntemengen gegenüber 2016 kaum verändert

Die Schätzungen der Grünland­ernte liefern im Zeitablauf zuverlässige Aussagen über gute und schlechte Erntejahre und lassen Rückschlüsse über die Intensität der Nutzung zu. Je intentsiver die Nutzung, das heißt je höher die Zahl der Schnitte bei Wiesen und je höher die Düngung beziehungsweise der Tierbesatz auf dem Grünland, desto höher fallen auch die Erträge aus. Aufgrund weitreichender methodischer Änderungen der Ernte­erfassung sind nun die Jahre 2010 bis 2017 ohne Einschränkungen miteinander vergleichbar.

Gründe für die jährlichen Veränderungen der geschätzten Erntemenge sind zunächst die sich ändernden Witterungs­bedingungen. Weiter kann eine sich verändernde Nutzung als Biomasse für die Energie­erzeugung eine Ursache dafür sein. Auch Schätzfehler für die Intensität der Grünland­bewirtschaftung können dafür verantwortlich sein.

Die geschätzten Erntemengen von Dauergrünland zusammen (Weiden und Wiesen) haben sich im Vergleich zum Jahr 2016 kaum verändert (-0,5 %): Im Jahr 2017 wurden 30,6 Millionen Tonnen Trocken­masse geschätzt, im Jahr 2016 waren es 30,8 Millionen Tonnen. Die Verteilung der Erntemengen von Weiden und Wiesen hat sich von 2016 zu 2017 nur leicht verändert: Im Jahr 2016 betrug das Verhältnis 58 % (Weiden) zu 42 % (Wiesen). Im Jahr 2017 machen Weiden 57 % aus und Wiesen 43 %. Im Jahr 2017 wurden für Weiden 17,4 Millionen Tonnen Trocken­masse und für Wiesen 13,2 Millionen Tonnen geschätzt.

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2018

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