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Land- & Forstwirtschaft, Fischerei

Landwirtschaftlich genutzte Fläche: über ein Viertel ist Dauergrünland

Im Jahr 2016 werden rund 4,7 Millionen Hektar in Deutschland als Dauergrünland genutzt. Damit bleibt der Grünlandanteil an der landwirtschaftlich genutzten Fläche mit 28 % im Vergleich zum Vorjahr konstant.

Als zweitgrößte Flächenposition nach dem Ackerland (11,8 Millionen Hektar) prägt das Grünland maßgeblich die Kulturlandschaft in Deutschland. Die typischen Nutzungsformen des Grünlandes sind Wiesen (40 % des Dauergrünlandes) und Weiden (56 % des Dauergrünlandes). Beide sind in der Landwirtschaft eine hauptsächliche Futterbasis für die Milchviehwirtschaft, da das Raufutter von Wiesen und Weiden als kostengünstiges Futter in der Milchviehhaltung gilt. Grünland hat aber auch als Substratlieferant für die Erzeugung erneuerbarer Energien an Bedeutung gewonnen. Hohe Grünlandanteile an der landwirtschaftlich genutzten Fläche weisen nicht nur Bundesländer mit hohen Rinderbeständen wie Baden-Württemberg, Bayern und Schleswig-Holstein auf (39 %, 34 % beziehungsweise 33 %). Auch im Saarland (53 %), in Hessen (38 %) und in Rheinland-Pfalz (32 %) ist der Grünlandanteil bedeutend.

Einen deutlich geringeren Flächenanteil des Dauergrünlandes nehmen das ertragsarme und aus der Erzeugung genommene Grünland ein (4 %). Hierzu zählen beispielsweise Naturschutzflächen und Hutungen. Der Flächenanteil ist von 184 500 Hektar im Jahr 2016 in Vergleich zum Vorjahr 2015 mit 182 100 Hektar nahezu unverändert geblieben (+ 1 %). Darunter weisen die Länder Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen mit 37 100 Hektar und 24 700 Hektar die größten Flächen auf.

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2017

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