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Land- & Forstwirtschaft, Fischerei

Bei der Boden­bearbeitung dominiert der Pflug

Bei der Boden­bearbeitung ist der Pflug­einsatz das dominierende Verfahren in Deutschland. 53 % des Acker­landes (6,3 Millionen Hektar) wurden im Wirt­schafts­jahr 2015/2016 der konventionellen wendenden Boden­bearbeitung mit dem Pflug unterzogen. Die Bedeutung des Pflug­einsatzes wird auch dadurch deutlich, dass nur 14 % der Betriebe mit Ackerland ganz auf den Pflug­einsatz verzichteten.

Im Wirtschaftsjahr 2015/2016 verzichteten 37 % der landwirtschaftlichen Betriebe auf ihren Ackerflächen zumindest teilweise auf den Pflug­einsatz und setzten auf die konservierende Bodenbearbeitung. Hierbei kommen nichtwendende Boden­bearbeitungs­geräte zum Einsatz (z. B. Grubber oder Eggen), die den Boden weitgehend in seinem Aufbau belassen. Diese reduzierte Form der Bodenbearbei­tung wurde auf 40 % der Acker­fläche angewendet. Dabei steigt die Akzeptanz konservierender Boden­bearbeitungs­verfahren mit zunehmender Betriebs­größe. Während in Betrieben mit einer Größe von unter 30 Hektar Ackerland nur insgesamt 15 % der Ackerfläche im Wirtschaftsjahr 2015/2016 der konservierenden Bodenbearbeitung unterzogen worden sind, wurde dieses weniger intensive Bearbeitungs­verfahren in Betrieben mit 30 und mehr Hektar Ackerland bereits auf etwa 43 % der Ackerfläche eingesetzt.

Das Direktsaatverfahren ohne jegliche Bodenbearbeitung ist in Deutschland nur wenig verbreitet (1 % der Ackerfläche). Lediglich auf 93 900 Hektar wird die Saat direkt in den unbearbeiteten Boden eingebracht.

Die Angaben zu den Boden­bearbeitungs­verfahren landwirtschaftlicher Betriebe auf Ackerflächen für das Wirtschaftsjahr 2015/2016 wurden im Rahmen der Agrarstrukturerhebung 2016 repräsentativ bei circa 80 000 Betrieben erhoben.

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2018

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