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Land- & Forstwirtschaft, Fischerei

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Schweinebestände sinken wieder

Die Zahl der in Deutschland gehaltenen Schweine verringerte sich seit Mai 2018 um 1,7 % (rund 457 000 Tiere) und lag zum Erhebungsstichtag am 3. November 2018 bei rund 26,4 Millionen.

Die Abnahme der Zahlen zeigte sich insbesondere auch bei den Ferkeln und Jungschweinen. Die Zahl der Ferkel nahm im Vergleich zu Mai 2018 um 3,9 % (rund 311 600 Tiere) ab. Im Hinblick auf die Bundesländer fiel die Abnahme in Hessen (-12,2 %) und in Rheinland-Pfalz (-10,4 %) am stärksten aus. Bei den Jungschweinen sank der Bestand um 2,1 % (rund 107 200 Tiere). Die Gesamtzahl der Mastschweine blieb mit rund 11,9 Millionen Tieren etwa genauso hoch wie bei der vorherigen Erhebung. Innerhalb der einzelnen Kategorien gab es jedoch deutliche Veränderungen. Während die Zahl der Mastschweine in der Gewichtsklasse zwischen 50 und 80 kg Lebendgewicht um 3,8 % auf rund 5,4 Millionen abnahm, zeigte sich bei den Mastschweinen zwischen 80 und 110 kg ein Anstieg auf rund 5,3 Millionen (+1,6 %). Die Zahl der Mastschweine über 110 kg stieg sogar sehr deutlich um 10,2 % auf rund 1,2 Millionen. Der größte Anstieg war dabei in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern (+39 %) und Brandenburg (+28 %) zu beobachten. Die Zahl der Zuchtsauen sank mit einem Bestand von rund 1,8 Millionen im Vergleich zum Mai 2018 um 1,4 %.

Auch die Zahl der schweinehaltenden Betriebe zeigte sich abfallend und lag zum Stichtag bei rund 22 400. Im Mai 2018 gab es noch rund 500 Betriebe (2,3 %) mehr, im Vergleich zum Vorjahr betrug die Differenz rund 1 100 (-4,6 %).

Die durchschnittliche Betriebsgröße von schweinehaltenden Betrieben in Deutschland entsprach rund 1 200 Tieren. Hier war ein deutlicher Unterschied zwischen den östlichen und westlichen Bundesländern festzustellen. Während im Westen durchschnittlich ca. 1 000 Tiere pro Betrieb gehalten wurden, waren die Bestände in den östlichen Bundesländern mit durchschnittlich rund 4 800 Tieren deutlich größer. Die größten Betriebe lagen in Sachsen-Anhalt (durchschnittlich rund 5 500 Tiere) und Mecklenburg-Vorpommern (durchschnittlich rund 5 200 Tiere).

Lange Zeitreihen können über die Tabellen 41311-0001 bis 41311-0006 in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2019

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