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Land- & Forstwirtschaft, Fischerei

Weinbestände 2017: Weinvorrat ansteigend

Am 31. Juli 2017 befanden sich 12,2 Millionen Hektoliter Wein in den Kellern der Erzeuger­betriebe und des Handels. Damit ist der Weinvorrat höher als im Vorjahr (+114 000 Hektoliter oder +1 %). In den Jahren 2007 bis 2016 wurden durch­schnittlich 12,0 Millionen Hektoliter Wein eingelagert. Gegenüber dem langjährigen Mittel ist das Ergebnis im Jahr 2017 um 165 000 Hektoliter oder 1,4 % höher ausgefallen.

60 % der Weinbestände waren 2017 Weiß- und 40 % Rotweine. Der Schaumwein machte mit 2,5 Millionen Hektolitern einen Anteil von 21 % am Gesamt­weinbestand aus.

97 % des gesamten Weinvorrats stammte aus den EU-Mitgliedstaaten, lediglich 3 % aus Drittländern. Bei 65 % des Weinbestandes handelte es sich um Weine mit geschützter Ursprungs­bezeichnung, das entspricht den Qualitäts- und Prädikats­weinen in Deutschland. Weitere 4 % der Weine wiesen eine geschützte geografische Angabe auf und waren somit Landweine.

Vom gesamten Weinvorrat lagerte 52 % bei Erzeugerinnen und Erzeugern, also in den Kellern und Lager­räumen der Weinbau­betriebe, Winzer­genossenschaften und Wein verarbeitenden Betriebe. Die Unternehmen des Groß­handels wiesen 48 % der Weinvorräte in Deutschland nach.

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2018

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