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Demografischer Wandel

Demografische Aspekte

Demografischer Wandel und Bevölkerungszahl

Die Bevölkerungs­größe wird von drei demo­grafischen Komponenten direkt beeinflusst: von Geburten, Sterbe­fällen und von der Differenz zwischen den Zuzügen nach und Fortzügen aus Deutschland (Wanderungs­saldo). Da die Geburten- und Sterblichkeits­entwicklung auch zwei wesentliche Faktoren des demo­grafischen Wandels sind, hängt die Bevölkerungs­zahl eng mit dem demo­grafischen Wandel zusammen.

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Geburtenverhalten im Wandel

Die Zahl der geborenen Kinder ist entscheidend für den demografischen Wandel. Wie viele Kinder geboren werden, hängt ganz wesentlich vom Geburtenverhalten der Frauen ab. Statistisch kann dieses durch folgende Indikatoren beschrieben werden: den Zeitpunkt der Geburt im Leben der Frau, die Relation zwischen Müttern und kinderlosen Frauen eines Jahrgangs sowie die endgültige Zahl der Kinder, die Frauen eines Jahrgangs im Durchschnitt zur Welt bringen.

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Lebenserwartung und Sterblichkeit

Die Lebens­erwartung bei Geburt ist im Zusammen­hang mit dem demo­grafischen Wandel der zentrale Indikator, um den Trend hin zu einem immer längeren Leben auszu­drücken. Dieser lang­fristige Trend ist bereits seit Beginn der statistischen Auf­zeichnungen zum Ende des 19. Jahrhunderts zu beobachten. Seitdem hat sich die Lebens­erwartung Neu­geborener mehr als ver­doppelt. Maß­gebliche Gründe hierfür sind Fortschritte in der medi­zinischen Versorgung, Hygiene, Ernährung und Wohn­situation, verbesserte Arbeits­bedingungen und gestiegener Wohl­stand.

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Altenquotient

Auf 100 Personen im Alter von 20 bis 65 Jahren kamen 2017 in Deutschland etwa 36 Personen im Alter ab 65 Jahren. Dieser sogenannte Altenquotient zeigt, für wie viele potenzielle Renten­bezieher Menschen im Erwerbs­alter im weitesten Sinne sorgen müssen: finanziell durch Beiträge in den Renten- und Kranken­versicherungen, aber auch durch medi­zinische Versorgung, Pflege­leistungen oder unter­stützende Dienst­leistungen im Haushalt. Wenn die Zahl der Senioren zunimmt und die Zahl der Erwerbs­fähigen sinkt, nimmt der Alten­quotient zu.

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Migration in Zeiten des demografischen Wandels

Migration ist neben Alterung eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Während die demografische Alterung jedoch ein relativ neues Phänomen ist, hat Migration eine tausendjährige Geschichte. Sie hat die Gesellschaften der Gegenwart geprägt und zu ihrem Wandel beigetragen.

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Wanderungsbewegungen in Ost- und Westdeutschland

In Ost- und West­deutschland sind unterschied­liche demo­grafische Entwick­lungen zu beobachten. Die Gründe hierfür sind komplex; großen Einfluss haben jedoch die Wanderungs­muster beider Regionen. In Ost­deutschland sind sie sind mit­verant­wortlich für den Rückgang und die schnellere Alterung der Bevölkerung. In West­deutschland wirken sie dagegen der Alterung der Bevölkerung eher entgegen und tragen außerdem zu einem höheren Anteil der Menschen mit Migrations­hinter­grund bei.

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Einfluss demografischer Prozesse auf die Bevölkerungsstruktur

Die Bevölkerungsstruktur wird durch die demographischen Prozesse – Fertilität, Mortalität und Migration – beeinflusst. Die Grafik veranschaulicht, wie Geburten, Sterbefälle und Außenwanderungen die Bevölkerungsstruktur während der letzten hundert Jahre verändert haben.

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Hintergründe und Auswirkungen

Lebensformen älterer Menschen

Dieses Foto zeigt zwei ältere Frauen und zwei ältere Männer © Halfpoint / Moment / Getty Images / 851770884

In den letzten Jahrzehnten hat sich nicht nur die die Zahl älterer Menschen ab 65 Jahren verändert. Auch die Struktur dieser Gruppe setzt sich anders zusammen, zum Beispiel hin­sichtlich Geschlechter­verteilung und Partner­schafts­situation.

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Erwerbstätigkeit älterer Menschen

Die Lage von älteren Menschen auf dem Arbeitsmarkt hat sich in den vergangenen Jahren erheblich gewandelt. Die Erwerbsbeteiligung der 60- bis 64-Jährigen nahm so stark zu wie in keiner anderen Altersgruppe: Sie hat sich in den letzten zehn Jahren von 33 % (2007) auf 58 % (2017) gesteigert. Aber auch jenseits des Renteneintrittsalters hat sich der Anteil der Erwerbstätigen in kurzer Zeit mehr als verdoppelt. 2007 arbeiteten die 65- bis 69-Jährigen noch zu 7 %. Im Jahr 2017 lag der Anteil bei 16 %.

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Familien

Dieses Foto zeigt eine Familie© Morsa Images / DigitalVision / Getty Images / 800433282

Die letzten zwei Jahrzehnte waren durch einen Rückgang der Familien gekennzeichnet, wobei an dieser Stelle unter einer Familie das Zusammen­leben von mindestens einem Elternteil mit ledigen Kindern gemeint ist. Während es 1996 noch rund 13,2 Millionen Familien gab, ist die Anzahl im Jahr 2016 auf 11,6 Millionen Familien gefallen. Dies entspricht einem Rückgang von rund 12 %. Nach wie vor ist es aber die Regel, dass Menschen in der Mitte des Lebens als Eltern in einer Familie mit Kindern leben.

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Ehen im Wandel

Dieses Foto zeigt ein Hochzeitspaar © Paul Bradbury / OJO Images / Getty Images / 102283882

Nach der deutschen Vereinigung ging die Zahl der Eheschließungen zunächst zurück – von etwa 450 000 Eheschließungen im Jahr 1991 bis auf 369 000 im Jahr 2007. Seitdem treten tendenziell wieder mehr Paare vor den Traualtar: 2016 wurden in Deutschland 410 426 Ehen geschlossen. Gemessen an der Gesamtbevölkerung gab es in 50er Jahren (im früheren Bundesgebiet) noch fast 10 Eheschließungen je 1 000 Einwohner – 2016 sind es nach einer leichten Zunahme in den letzten Jahren noch 5.

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© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2018

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