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IM FOKUS vom 28.08.2017
Apfelernte geht 2017 im Vergleich zum Vorjahr um die Hälfte zurück
Die Obsternte in Deutschland fällt in diesem Jahr aufgrund der extremen Witterungsbedingungen voraussichtlich erheblich geringer aus als in den Vorjahren: Die Apfelbauern erwarten nach einer ersten vorläufigen Schätzung 2017 eine Erntemenge von rund 552 000 Tonnen Äpfeln. Dies sind 47 % weniger als im Jahr 2016.
Die höchsten Einbußen müssen Apfelbauern in Baden-Württemberg hinnehmen (-65 %), gefolgt von Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen mit einem Rückgang von je 59 %. Am geringsten fallen die Ernteeinbußen dagegen voraussichtlich in Hamburg aus, hier wird ein Ernterückgang von 19 % erwartet.
Neben Apfelbäumen haben auch andere Obstsorten unter den Witterungsbedingungen gelitten: Im Vergleich zum Vorjahr gehen die Erntemengen von Süßkirschen (-43 %), Sauerkirschen (-48 %), Pflaumen/Zwetschgen (-47 %) und Mirabellen/Renekloden (-51 %) voraussichtlich deutlich zurück.
IM FOKUS vom 22.08.2017
Pendeln in Deutschland: 68 % nutzen das Auto für den Arbeitsweg
In Deutschland pendeln tagtäglich Millionen Menschen von ihrer Wohnung zur Arbeit. Dabei ist das Auto für sie das wichtigste Beförderungsmittel: 68 % der Berufspendlerinnen und -pendler nutzen 2016 den PKW für den Arbeitsweg. Im Jahr 2000 hatte der Anteil mit 67 % nur geringfügig niedriger gelegen.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln fuhren rund 14 % der Erwerbstätigen regelmäßig zur Arbeit. Auch dieser Anteil hat sich im Vergleich zum Jahr 2000 um einen Prozentpunkt erhöht.
Der Zeitaufwand für den täglichen Weg zur Arbeit betrug beim Großteil der Erwerbstätigen weniger als 30 Minuten (70 %). Zwischen 30 und 60 Minuten brauchten 22 % der Pendlerinnen und Pendler. 5 % benötigten eine Stunde und länger für den Weg zur Arbeitsstätte. 3 % der Erwerbstätigen hatten wechselnde Arbeitsstätten und konnten somit keine genauen Angaben zum Zeitaufwand für den Arbeitsweg machen.
IM FOKUS vom 17.08.2017
Schulkinder im Verkehr: Jungen verunglücken häufiger als Mädchen
In den ersten Bundesländern hat die Schule nach den Sommerferien wieder begonnen – Autofahrer sollten deswegen beim Fahren besonders auf Schulkinder Rücksicht nehmen. 2016 verunglückten in Deutschland insgesamt rund 22 400 Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren bei Verkehrsunfällen, 34 von ihnen tödlich. Damit kam aus dieser Altersgruppe im Durchschnitt alle 24 Minuten ein Kind im Straßenverkehr zu Schaden.
6- bis 14-jährige Kinder verunglückten besonders häufig mit dem Fahrrad (39 % aller Unfälle). Zudem kamen 32 % in einem PKW zu Schaden, 24 % waren zu Fuß unterwegs. Jungen hatten dabei ein deutlich höheres Unfallrisiko als Mädchen: Von den mit dem Rad verunglückten Kindern waren 67 % Jungen, von den zu Fuß verunglückten 56 %. Die Gründe dafür liegen vermutlich in der stärkeren Verkehrsbeteiligung von Jungen und der größeren Risikobereitschaft .
Besonders viele 6- bis 14-Jährige, die auf dem Fahrrad oder als Fußgänger unterwegs waren, verunglückten 2016 in den Zeiten, in denen sie sich normalerweise auf dem Weg zur Schule befinden. Gemessen an den Verunglückten des gesamten Tages wurden 16 % dieser Kinder morgens zwischen 7 und 8 Uhr verletzt oder getötet.
WISTA aktuell: Arbeitszeiten und Arbeitszeitwünsche – Vergleich zwischen SOEP und Mikrozensus
Trotz ähnlicher Fragestellung können die Ergebnisse verschiedener Statistiken stark voneinander abweichen. So kommen Auswertungen zu Arbeitszeiten und Arbeitszeitwünschen aus dem Mikrozensus und dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) zu ganz unterschiedlichen Resultaten.
Dr. Martina Rengers, Julia Bringmann und Dr. Elke Holst analysieren in der Ausgabe 4/2017 unseres Wissenschaftsmagazins WISTA die Unterschiede zwischen SOEP und Mikrozensus bezüglich der Erfassung von Arbeitszeiten und Arbeitszeitwünschen. Dabei überprüfen sie systematisch mögliche Ursachen, Konzepte und Abgrenzungen beider Erhebungen sowie die Auswirkungen der Fragenformulierung.
Aktuelle Publikationen
Aktuelle Publikationen
Zahl der Woche
Im Fahrradeinzelhandel stieg im Jahr 2016 der Umsatz nominal (nicht preisbereinigt) um 10,2 % gegenüber dem Jahr 2015.
Mehr : 10,2 % höherer Umsatz im Fahrradeinzelhandel im Jahr 2016 …

























