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Deutschland 2013 wieder mit EU-weit größtem Exportüberschuss

Außenhandelsdefizit im Vereinigten Königreich am höchsten

Wie in den vorangegangenen Jahren erzielte Deutsch­land auch 2013 EU-weit mit 199 Milliarden Euro den höchsten Export­überschuss. Insgesamt wurden Güter im Wert von rund 1 094 Milliarden Euro exportiert und im Gegen­zug Güter im Gesamt­wert von rund 895 Milliarden Euro nach Deutsch­land importiert. Der deut­liche Export­über­hang Deutsch­lands sorgt inner­halb der EU bisweilen für Kritik, weil er als mögliche Ursache für wirt­schaft­liche Ungleich­gewichte inner­halb Europas betrachtet wird.

Neben Deutsch­land erzielten auch die Nieder­lande ein deutliches Plus in der Außen­handels­bilanz. Dort betrug der Export­über­schuss 62 Milliarden Euro. Insgesamt wiesen 2013 elf EU-Staaten eine positive Außen­handels­bilanz auf. In den anderen 17 EU-Staaten übertraf der Wert der einge­führten Güter den der Exporte. Das größte Außen­handels­defizit in der EU wies wie im Vorjahr das Vereinigte König­reich auf, gefolgt von Frank­reich. Deutlich geringer als im Vorjahr fiel das Defizit in Spanien aus. Das Jahr 2012 hatte Spanien mit einem Minus von rund 33 Milliarden Euro abge­schlossen. 2013 betrug das Defizit nur noch knapp 18 Milliarden Euro.

Weitere Statistiken zum Außen­handel der EU-Staaten sind bei Eurostat abrufbar. Eurostat, das Statistische Amt der Europäischen Union, harmonisiert nationale Daten, um eine Vergleich­barkeit auf europäischer Ebene herzu­stellen. Eurostat-Daten für Deutsch­land können somit von denen des Statistischen Bundes­amtes leicht abweichen.

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2017

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