6. Mai 2026 - In Deutschland waren im März 2026 rund 4,0 % der 15- bis 74-jährigen Erwerbspersonen ohne Arbeit. Im EU-Vergleich war die Erwerbslosenquote nur in Tschechien (3,1 %), Bulgarien (3,2 %), Polen (3,3 %), Malta (3,5 %) sowie Slowenien (3,9 %) noch niedriger.
EU-weit waren im März 2026 rund 13,2 Millionen Menschen ohne Arbeit. Das entsprach einer Erwerbslosenquote von 6,0 %. Der größte Mangel an Arbeitsplätzen herrschte in Finnland (10,5 %) und Spanien (10,3 %).
Jugenderwerbslosigkeit
Die Jugenderwerbslosenquote in der EU-27 betrug im März 2026 rund 15,4 % und lag damit deutlich über dem Durchschnitt aller Erwerbstätigen. Die niedrigsten Quoten verzeichneten Deutschland (7,5 %), die Niederlande (8,9 %) sowie Slowenien (9,5 %). Am höchsten waren die Anteile in Schweden (26,6 %) und Spanien (24,3 %). Rumänien meldete keine Jugenderwerbslosenquote für März 2026.
Methodik
Die Erwerbslosenquote gibt den Anteil der Erwerbslosen an der Erwerbsbevölkerung an (Definition der ILO).
Quelle
Eurostat, Datenbankauszug 06.05.2026. Die monatlichen Daten zur Erwerbslosigkeit finden Sie in der Eurostat Datenbank, weitere Informationen in Statistics Explained. Detaillierte Daten zur Erwerbslosigkeit in Deutschland gibt es auf den nationalen Themenseiten.
Weitere Kennzahlen zu den nationalen Arbeitsmärkten in der EU bietet die Broschüre "Arbeitsmarkt auf einen Blick: Deutschland und Europa".
Letzte Aktualisierung des Textes
06.05.2026