15. Mai 2026 - 11,2 % der Bevölkerung in Deutschland lebten 2025 in Haushalten, die durch Wohnkosten überbelastet waren, das heißt, sie mussten mehr als 40 % ihres verfügbaren Einkommens für Wohnen ausgeben. Deutschland lag damit über dem EU-Durchschnitt von 7,7 %.
Methodische Hinweise
Bei den Angaben zur Wohnkostenbelastung werden sowohl Miet- als auch Eigentümerhaushalte berücksichtigt. Der Begriff Wohnkosten bezeichnet die monatlichen Kosten, die mit dem Recht des Haushalts auf Wohnen in der Wohnung verbunden sind (bei Eigentümer/-innen: Grundsteuer; bei Mieter/-innen: Mietzahlungen). Die Nebenkosten (Wasser, Elektrizität, Gas und Heizung), die sich aus der tatsächlichen Nutzung der Wohnung ergeben, sind ebenfalls berücksichtigt. Außerdem sind enthalten: Ausgaben für die Instandhaltung der Wohnung beziehungsweise des Hauses, Hypothekenzinsen (bei Eigentümer/-innen), Versicherungsbeiträge (bei Eigentümer/-innen; bei Mieter/-innen, falls diese die Kosten tragen) und weitere Kosten wie zum Beispiel für Müllabfuhr und Straßenreinigung.
Quelle
Eurostat. Die aktuellen Daten in der Eurostat Datenbank.