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Erwerbstätigenquote der 65- bis 74-Jährigen deutlich gestiegen

Deutschland leicht über EU-Durchschnitt

Die Erwerbstätigenquote der 65- bis 74-Jährigen in Deutschland ist zwischen 2006 und 2016 von 5 % auf 11 % gestiegen und hat sich damit mehr als verdoppelt. In anderen EU-Staaten wird noch deutlich häufiger nach Erreichen des 65. Lebens­jahres gearbeitet: Die EU-weit höchsten Erwerbstätigen­quoten unter den 65- bis 74-Jährigen wiesen 2016 Estland (25 %), das Vereinigte Königreich (17 %) und Lettland (16 %) auf. Im EU-Durchschnitt arbeiteten noch 9 % der 65- bis 74-Jährigen (2006: 7 %).

Vor allem Hochqualifizierte arbeiten weiter: So waren in Deutschland von den 65- bis 74-Jährigen mit hohem Bildungsabschluss noch 17 % erwerbstätig, unter den formal gering Qualifizierten lag die Erwerbstätigenquote mit 7 % deutlich niedriger.

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2017

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