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Mindestlöhne in der EU: Zwischen 261 Euro und 1 999 Euro brutto im Monat

In 22 der 28 EU-Staaten galt 2018 ein branchen­übergreifender gesetzlicher Mindest­lohn. Dabei verzeichneten die meisten der ehemals sozialistischen EU-Staaten sehr niedrige Mindestlöhne von weniger als 500 Euro brutto im Monat. Das Schluss­licht bildete Bulgarien mit 261 Euro. Slowenien hingegen übertraf mit einem monatlichen Mindest­lohn von 843 Euro selbst die süd­europäischen Länder Portugal (677 Euro), Griechenland (684 Euro) und Malta (748 Euro). In West­europa galten deutlich höhere Mindest­löhne von über 1 000 Euro monatlich. Dazu zählten unter anderem Frankreich und Deutschland (jeweils 1 498 Euro). EU-weiter Spitzen­reiter war Luxemburg mit einem gesetzlichen monatlichen Mindest­lohn von 1 999 Euro.

Die Höhe des Mindestlohns spiegelt die wirtschaftliche Leistungskraft, aber auch die unterschiedlichen Lebenshaltungs­kosten in den EU-Staaten wider. Berücksichtigt man die unterschiedliche Kaufkraft des Geldes, relativieren sich die vergleichsweise niedrigen Mindestlöhne in den osteuropäischen Staaten etwas. Der Mindest­lohn ist in den EU-Staaten unterschiedlich geregelt. In Deutschland gilt derzeit ein gesetzlicher Mindest­lohn von 8,84 Euro pro Stunde. Die Monats­summe von 1 498 Euro ergibt sich bei einer 39,1 Stunden-Woche*52 Arbeits­wochen/12 Monate.

Weitere Kennzahlen zu den nationalen Arbeitsmärkten in der EU bietet die Broschüre "Arbeitsmarkt auf einen Blick: Deutschland und Europa".

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2018

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