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Geburteneinbruch im Osten Europas

Auch in Deutschland starker Rückgang seit 1990

In den östlichen EU-Staaten sind die jährlichen Geburten­zahlen seit 1990 zum Teil drastisch zurück­gegangen. Den größten Geburten­rückgang verzeichneten die baltischen Staaten. So wurden 2015 in Litauen 45 % weniger Kinder geboren als noch 1990.

Einen ähnlichen Einbruch erlebten auch Lettland und Estland, wo die jährliche Zahl der Neu­geborenen zwischen 1990 und 2015 um 42 % bzw. 38 % zurückging. In Deutschland hat sich die absolute Geburten­zahl seit Anfang der neunziger Jahre um fast ein Fünftel verringert. 2015 kamen hierzulande 738 000 Kinder zur Welt - 19 % weniger als noch im Jahr 1990.

Ein Geburtenplus verzeich­neten im gleichen Zeit­raum lediglich drei der 28 EU-Staaten: Mehr Babys gab es 2015 gegenüber 1990 vor allem in Irland und Luxemburg (+24 %) und Spanien (+4 %). Insgesamt wurden in der EU-28 im Jahr 2015 rund 5,1 Millionen geboren. Das waren 13 % bzw. rund 790 000 Kinder weniger als noch 1990.

Weitere Daten und Informationen zum Thema Geburten in Deutschland finden Sie im nationalen Themen­bereich.

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2017

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