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EU-Vergleich: Junge Menschen in Deutschland verlassen Elternhaus vergleichsweise früh

Deutschlands Jugend zieht im EU-Vergleich früh von zu Hause aus. 2013 lebten von den 25- bis 34-Jährigen nur 17 % mit den Eltern zusammen. Der EU-Durchschnitt in dieser Altersgruppe lag mit 29 % deutlich höher.

Aufgrund der unterschiedlichen sozioökonomischen, finanziellen und kulturellen Rahmen­bedingungen variiert das Auszugs­verhalten in der EU je nach geografischer Lage sehr deutlich. So sind Nesthocker in den nord­europäischen Ländern eine Ausnahme: In Dänemark, Schweden und Finnland lebten 2013 jeweils nur weniger als 5 % der 25- bis 34-Jährigen mit den Eltern zusammen. In einigen ost- und südeuropäischen Staaten traf das hingegen auf mehr als die Hälfte der 25- bis 34-Jährigen zu, so zum Beispiel in Kroatien (59 %), der Slowakei (57 %), Griechenland (53 %) und Bulgarien (51 %). In allen EU-Staaten lebten aber deutlich weniger junge Frauen als Männer noch bei ihren Eltern.

Ausführliche Daten zum Thema Wohnen in Deutschland finden Sie auf den nationalen Themenseiten.

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2017

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