Umwelt, Energie
- Ausbau erneuerbarer Energien: Elf EU-Mitgliedstaaten haben ihr Ziel bereits erreicht
- Deutschland deckt Großteil seines Energiebedarfs durch Importe
- 618 Kilogramm Abfall pro Kopf im Jahr 2014: Deutschland deutlich über dem EU-Durchschnitt
- Erneuerbare Energien in der EU: Biomasse von zentraler Bedeutung
EU-weiter Rückgang bei der Erzeugung von Kernenergie
Deutschland produziert weiterhin rund ein Zehntel des Atomstroms in der EU
Die EU-weite Erzeugung von Kernenergie lag 2015 um 14 % niedriger als im Jahr 2005. Den stärksten Rückgang verzeichneten in diesem Zeitraum Deutschland (-44 %) und Belgien (-45 %). Nur in einigen EU-Staaten erhöhte sich die Produktion, allen voran in Rumänien (+110 %).
51 % der im Jahr 2015 in der EU erzeugten Kernenergie stammte aus Frankreich, das damit der größte Erzeuger in der EU war. Es folgte Deutschland (11 %), das Vereinigte Königreich (8 %), Spanien und Schweden (je 7 %). 14 der 28 EU-Länder besaßen im Jahr 2015 keine Kernkraftwerke. Darunter waren unter anderem Dänemark, Griechenland, Italien, Polen und Österreich. Litauen legte 2009 sein einziges Atomkraftwerk still. Deutschland hat den Ausstieg aus der Kernenergie bis spätestens 2022 beschlossen.
Daten und Fakten zum Thema Kernenergie in Europa finden Sie bei Eurostat - Statistics Explained, zu Deutschland auch auf der nationalen Themenseite Energie.
Weitere Meldungen
Eurostat-Daten
Eurostat bietet sein gesamtes Datenangebot in einer Datenbank an. Besonders häufig konsultierte Daten werden auch in Form von Haupttabellen angeboten. Haupttabellen sind schnell und unkompliziert abrufbar und umfassen auch eine Grafik- und Kartenfunktion (Tables Graphs and Maps). Hinweise zur Nutzung der Datenbank liefert Eurostat in Form von Demo Tours.
Weitere Daten
- Informationen aus der deutschen Statistik zum Thema Umwelt und Energie
- Informationen aus der internationalen Statistik zum Thema Umwelt und Energie





