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Wohnungsneubau: anhaltender Boom in Deutschland

Krisenstimmung in Südeuropa

Gute Wirtschafts­lage, niedrige Zinsen und eine hohe Nachfrage nach Immobilien: In Deutschland wurden im Jahr 2016 fast 81 % mehr Bau­genehmigungen für Wohnungen erteilt als im Jahr 2010. Einen stärkeren Zuwachs gab es EU-weit nur in Ungarn (+81 %), Litauen (+102 %), Schweden (+111 %) und Estland (+133 %).

In weiten Teilen der Europäischen Union sind die Folgen der Wirtschafts- und Finanz­krise hingegen noch immer zu spüren. In 13 Staaten lag die Zahl der Bau­genehmigungen im Wohnungs­neubau 2016 zum Teil deutlich niedriger als im Jahr 2010. Den stärksten Rückgang gab es in Griechenland (-86 %), Zypern (-75 %), Italien (-62 %), Portugal (-53 %) und Spanien (-51 %).

Die Zahl der Bau­genehmigungen ist ein wichtiger Konjunktur­indikator, der Informationen zur Auslastung der Bau­industrie in naher Zukunft liefert.

Die Daten zu den erteilten Baugenehmigungen sowie weitere Tabellen zur Produktion und den Kosten im Baugewerbe finden Sie in der Eurostat Datenbank und detaillierte Daten zum Wohnungsneubau in Deutschland im nationalen Themen­bereich.

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2017

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