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Stabilitätspakt: Fast alle Euro-Länder halten Schuldengrenze ein

Deutschland erwirtschaftete 2017 das vierte Jahr in Folge einen Überschuss

18 der 19 Euro-Länder haben 2017 die im Rahmen des EU-Stabilitäts­pakts geforderten Haushalts­vorgaben eingehalten, wonach die jährliche Neu­verschuldung 3 % des Brutto­inlands­produkts nicht überschreiten sollte. Nur Spanien machte 2017 mit einem Minus von 3,1 % mehr Schulden als der Stabilitäts­pakt vorgibt. Deutschland erwirtschaftete einen Überschuss von 1,3 % des Brutto­inlands­produkts.

Der öffentliche Schulden­stand bleibt indes hoch: 2017 überstieg er in 12 der 19 Euro-Länder den vereinbarten Referenz­wert von 60 % des Brutto­inlands­produkts. Am kritischsten war die Lage in Griechenland, wo der Schulden­stand bei 179 % des Brutto­inlands­produkts lag. Sehr hoch war er auch in Italien (132 %) sowie Portugal (126 %). In Deutschland beliefen sich die Schulden auf 64 % des Brutto­inlands­produkts. Die 60 %-Grenze wurde hierzulande zuletzt 2002 eingehalten.

Aktuelle und detaillierte Daten zu den "Maastricht-Kritierien" (Staatsdefizit beziehungsweise -überschuss, öffentlicher Schuldenstand und Inflationsrate) finden Sie in der Eurostat Datenbank.

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2018

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