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Stabilitätspakt: Die meisten Euro-Länder halten Schuldengrenze ein

Deutschland erwirtschaftete 2016 das dritte Jahr in Folge einen Überschuss

17 der 19 Euro-Länder haben 2016 die im Rahmen des EU-Stabilitäts­pakts geforderten Haushalts­vorgaben eingehalten, wonach die jährliche Neu­verschuldung 3 % des BIP nicht überschreiten sollte.

Zwei Euro-Länder machten 2016 mehr Schulden als der Stabilitäts­pakt vorgibt. Spanien verzeichnete das deutlichste Defizit (-4,5 % des BIP), gefolgt von Frankreich (-3,4 %). Deutschland erwirtschaftete einen Überschuss von 0,8 % des BIP.

Der öffentliche Schulden­stand bleibt indes hoch: 2016 überstieg er in 13 der 19 Euro-Länder den vereinbarten Referenz­wert von 60 % des BIP. Am kritischsten war die Lage in Griechenland, wo der Schulden­stand bei 179 % des BIP lag. Sehr hoch war er auch in Italien (133 %) sowie Portugal (130 %). In Deutschland beliefen sich die Schulden auf 68 % des BIP. Die 60 %-Grenze wurde hierzulande zuletzt 2002 eingehalten.

Aktuelle und detaillierte Daten zu den "Maastricht-Kritierien" (Staatsdefizit bzw. -überschuss, öffentlicher Schuldenstand und Inflationsrate) finden Sie in der Eurostat Datenbank.

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2017

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