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Preisniveau in Deutschland 2016 über dem EU-Durchschnitt

Das Preis­niveau für die privaten Konsum­ausgaben in Deutschland lag im Jahr 2016 um 3,3 % oberhalb des Durch­schnitts der 28 Mitglied­staaten der Euro­päischen Union. Das Preis­niveau war in den meisten direkten Nachbar­ländern Deutschlands höher. Lediglich in Polen und der Tschechischen Republik lagen die Lebenshaltungs­kosten niedriger. 

Innerhalb der EU war das Preis­niveau in Dänemark mit einem Abstand von +40,6 % zum Durch­schnitt aller 28 Mitglied­staaten am höchsten, gefolgt von Schweden (+25,8 %) und Luxemburg (+25,1 %). Am günstigsten innerhalb der EU war es erneut in Bulgarien: Hier mussten die Verbraucher für den Erwerb eines repräsentativen Warenkorbs weniger als halb so viel zahlen wie im Durch­schnitt aller Mitglied­staaten (-52,3 %). 

Bei den euro­päischen Ländern außerhalb der EU gab es gegenüber dem Vorjahr keine größeren Veränderungen. Die Verbraucher mussten nur in der Schweiz (+61,2 %), und in Island (+50,3 %) noch tiefer in die Tasche greifen als in Dänemark. Am unteren Ende lag Mazedonien (-53,7 %) auf einem ähnlich niedrigen Niveau wie Bulgarien. 

Den vollständigen Preisniveauvergleich für Europa hat das Statistische Bundesamt am 12.01.2018 veröffentlicht, methodische Angaben entnehmen Sie den Erläuterungen zur Statistik.

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2018

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