Mütter in der Bundesrepublik sind im EU-Vergleich überdurchschnittlich häufig erwerbstätig: 2016 arbeiteten 74 % der Mütter in Deutschland. Spitzenreiter waren die skandinavischen Länder Schweden (86 %) und Dänemark (83 %).
Die Lage für Berufseinsteigerinnen und -einsteiger in Süd- und Osteuropa bleibt schwierig: In Italien lag der Anteil der 20- bis 24-Jährigen, die sich weder in Aus- oder Fortbildung befanden noch einer Arbeit nachgingen, 2016 bei 29 %. In Deutschland klappte der Berufseinstieg hingegen vergleichsweise gut.
Im Juli 2017 blieben die Erzeugerpreise in der Industrie gegenüber Juni 2017 im Euroraum (ER-19) unverändert, während sie in der EU-28 um 0,1 % stiegen, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union.
Die jährliche Inflation im Euroraum im August 2017 wird auf auf 1,5 % geschätzt, gegenüber 1,3 % im Juli. Dies geht aus einer von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlichten Schnellschätzung hervor.
Im Euroraum (ER-19) lag die saisonbereinigte Arbeitslosenquote im Juni 2017 bei 9,1 %. Damit verzeichnete sie einen Rückgang gegenüber 9,2 % im Mai 2017 sowie gegenüber 10,1 % im Juni 2016. Dies ist die niedrigste Quote, die seit Februar 2009 im Euroraum verzeichnet wurde.
Das Europäische Statistische System ist eine Partnerschaft zwischen Eurostat, den nationalen statistischen Ämtern und anderen staatlichen Stellen, die amtliche EU-Statistiken erstellen.